360° Touren - neu gedacht

allSightPages, intermediale Touren, Virtual Reality.

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Im Web ist das Kugelpanorama ein ultimatives Stilmittel. Kein anderes Medium erreicht auch nur ansatzweise entsprechende Grade an Visibilität. Gerade deshalb ist es schade, dass die 360°-Begehung als geschlossene Welt erscheint.

Aufgrund der eigenen Programmtechnik kann man 360°-Touren zwar in Websites integrieren (oder um einzelne html-Elemente bereichern). Doch die Begehungen bleiben ein isolierter Part. Abgesehen von rudimentären Verknüpfungen gibt es keine Interaktion zwischen Website und Tour.

Unser Beispiel durchbricht diese Grenze. Auffällig dabei: Obgleich im Hintergrund 2 komplexe Programmebenen interagieren, fließen die Dinge in der Bedienung wie von selbst ineinander.

Wie aber kann man 360°-Technik zum Gestaltungsprinzip von ganzen Websites machen? Die Frage ist nicht ohne. Programmtechnisch - und konzeptionell.

Jedenfalls dürfte unsere Antwort ein Novum darstellen. Das Beispiel der Auschmiede zeigt keine 360°-Tour mehr sondern ein neues Website-Format.

Die ursprüngliche Vermutung wird dabei wohl vollauf bestätigt: das Ineinander von Website und 360°-Technik hinterlässt Eindrücke, die mit klassischen Mitteln nicht zu erzielen sind.

Wir haben das Ganze "allSightPage" genannt. Page: weil die Tour eben keine Tour ist, sondern eine komplette Website. Und "allSight": weil das Auge im Netz am liebsten frei ist.

Intermediale Touren

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Die (mit Abstand) geläufigste Form der 360°-Begehung ist das reine Ansichtspanorama. Für die entsprechende Wahrnehmung dürften in erster Linie die Konzepte von Massenanbietern verantwortlich sein. So erfasst z.B. Google Streetviews mittlerweile jede Menge Welt. Die Ansichten bleiben nichtsdestotrotz auf den fotografischen Inhalt der Sphären beschränkt.


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Als Betrachter darf man sich hier nicht irritieren lassen: Die Panoramatechnik hat eine Potenz, die standardisierte Produktionsverfahren nicht einmal erahnen lassen. Die Dinge zeigen sich vor allem in den hochentwickelten Sparten. Primär wohl: im Messebereich.

So haben interaktive Messestände eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe als nur die Darstellung von Räumlichkeiten, Landschaften oder Strassen: sie müssen aktiv werben. Mitten in der Begehung werden Produkte vorgestellt, Informationen geliefert und Vorteile betont. Denn der Betrachter soll nicht einfach nur durch einen Stand marschieren. Er soll vom Aussteller überzeugt werden.

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Werbliche Power

Lässt sich das Prinzip übertragen? Natürlich. Wie das Alm-Beispiel zeigt, muss sich der Wirt keineswegs mit virtuellen Ansichten von Gasträumen oder Terrassen begnügen. Denn dort, wo das Ansichtspanorama endet, fangen intermediale Touren allererst an.

Auf seinem Spaziergang lernt der Gast die Spezialitäten des Hauses kennen, begegnet den Wirtsleuten und erfährt, wo Andy Brehme seinen Stammplatz hat. Hier wird die Hahnenkammparty auf den Flatscreen projiziert, dort ist die Webcam der Panoramabahn live zugeschaltet. Da die Dinge konsequent angelegt sind, wird letztlich das gesamte Vorteilsprogramm der Location inszeniert.

Obgleich die Werbewirksamkeit das Ansichtspanorama deutlich toppt, dürften intermediale Touren in der Öffentlichkeit wenig bekannt sein.

Normalerweise ist die Produktion intermedialer Touren eine durchaus aufwändige Arbeit. Nicht nur müssen die Inhalte der werblichen Teaser produziert werden. Vor allem die Implementierung ist auch für xml-Spezialisten eine eher zeitraubende Aufgabe.

Wir haben deshalb ein Tool entwickelt, das die Einpassungen für die mediale Interaktion weitgehend automatisiert. Auf dieser Grundlage können entsprechende Touren nicht nur konsequenter ausgearbeitet werden, man kann sie auch deutlich günstiger anbieten.

Der Ausdruck "intermedial" zielt zuallererst auf den Kern des Formats. Die werbliche Power beruht im Wesentlichen auf der Interaktion von verschiedenen Medien. Genau in diesem Punkt aber zeigt das 360°-Panorama eine ausgesprochene Stärke.

Denn programmtechnisch (und gestalterisch) ist es offen für alles. Ob Videos, iframes, 360°-Video, Bildinhalte oder anderes: letztlich ist alles erlaubt, was die entscheidenden Dinge zur Sprache bringt.

Virtual Reality

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Die wenigsten Kunden dürften wissen, dass professionelle Touren-Software mittlerweile auch Editionen für Virtual Reality liefert. VR hat zwar eine eigene Umgebung. Die hochauflösenden   Sphären von Pro-Panos sind jedoch prädestiniert für eine entsprechende Verarbeitung.

Ganz gleich, ob man die VR-Brille mit dem Handy- oder dem Desktop-PC koppelt: die 360°-Tour führt hier geradewegs in eine Welt der faszinierenden Eindrücke.

Für den Betrachter zeigen die Alm-Beispiele dabei eine Besonderheit: die Elemente der medialen Interaktion werden auch mitten in die VR-Umgebung projiziert. Die perspektivischen Elemente gehen dabei nicht nur mit eigenen Effekten einher, es bleibt auch die informative Ebene von 360advert-Panos erhalten.

Über die dominante Rolle der Programmierung in der heutigen 360°-Technik:   siehe auch hier.